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Anja
2009-11-08

Jawoll
Hallo,
ich bin im großen und ganzen ganz Ihrer Meinung. Als Tierschützerin von ganzem Herzen bin ich absolut der Meinung, dass Jagd Tierquälerei und perverses Vergnügen ist. Auch wenn vielleicht die Pflege der Wildbestände das Töten von Reh und Hase fordert, so lehne ich doch den "Sport" des Jagens, das Treiben, etc. total ab. Dabei geht es doch rein um Machtgelüste, Beweihräucherung der Männlichkeit und, ich gehe soweit, eine Potenzverstärkung. Denn mal ehrlich, nötig ist das ganze nun wirklich nicht. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass auf unserem Hof inmitten der Lüneburger Heide dauernd mindestens 3 Rehe leben, obwohl hier immer vier und mehr Hunde "ihr Unwesen" treiben. Am hellichten Tag sehe ich eine Rehmutter mit zwei Kitzen in Ruhe über den Hof laufen, während meine Hunde im Garten toben. Hier werden jedes Jahr Kitze geboren und leben in Ruhe und Eintracht mit unseren ganzen Tieren. Da musste ich mir schon vom Jäger aus der Nachbarschaft anhören, dass meine Hunde die Rehe aus seiner Jagd vertreiben und er "nicht will, dass ich mit meinen Hunden hier spazieren gehe". Gern gestehe ich, dass bei Spaziergängen zwischen den Feldern meine Vier schon mal eine Gruppe Rehe aufgescheucht und genau 250 m über das Feld getrieben haben. Da es sich bei meinen aber um Hütehunde handelt, weiß ich genau, dass nach genau diesen 250 m die Lust verloren geht und alle brav zurückkehren, denn 1. sind die Rehe viel schneller als meine Hunde und 2. ist es Hüteinstinkt, der nicht befriedigt wird, sobald das Wild ein paar Meter voraus ist. Nun gibt es aber viele Jagdhunde, die eben einen Jagdtrieb haben. Und leider sind gerade diese Hunde nicht besonders gut geprägt, sozialisiert und gehalten und sind die eigentlichen Zeitbomben. Und das sind dann in den meisten Fällen die Hunde der Jäger.
Vor über einem Jahr bin ich aus Schleswig-Holstein in die Heide gezogen und erlebe seitdem ständig Konflikte mit Jägern, die sich über mich und meine Hunde aufregen. In meiner alten Heimat gab es diesen Streit zwischen Hundebesitzern und Jägern/Förstern nicht, was wahrscheinlich daran liegt, dass es in dieser Region bald mehr Hochsitze gibt, als Einwohner, was den Stellenwert der Jagd verdeutlicht. In Schleswig-Holstein geht man verantwortungsbewußt mit seinem Hund um, sucht sich bewußt einen Hund aus, geht in die Hundeschule und tut alles, damit er zu einem gut hörenden Begleiter wird. Hier gibt es viele  Bauern  oder Familien, die sich berufen fühlen, Welpen wahllos in die Welt zu setzen und an irgendwelche Menschen zu verschachern, ohne auf Konsequenzen zu achten. Tiere aller Arten gelten hier wenig und somit wird es immer wieder Konflikte geben.
Ich unterstütze Ihre Bemühungen bezüglich der Jagd gern, denn ich finde, dass man sehr wohl drastische Meinungen kund tun sollte, um nur irgendeine Reaktion zu erlangen. Denn wenn man es auf die nette Weise versucht, wird man nicht gehört. Übrigens sind auf unserem Hof Jäger "persona non grata" und das vertreten wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Jäger, die auf unseren Wiesen Tiere erschießen, sollten schnell die Beine in die Hand nehmen, auch wenn unsere Flächen zu einer Jagdpacht gehören. Allein diese Tatsache ist schon eine Frechheit. Der Jäger soll mehr Rechte auf MEINEM Grund und Boden haben? Never ever!!!!!
Also, weiter so - ich werde mir mehr Informationen holen und auch Ihr Buch lesen. Vielen Dank für Ihren Einsatz!!
Ganz herzliche Grüße
Anja und die Hütehunde (+ 5 Katzen, Hühnern und Gänsen und den Rehen, etc. auf unserem Hof)

Golman
2009-03-02

Good site
Nice site. But is too havy.

admin
2008-09-22

Anonym
Nachdem ich nun wieder einmal auf diese Seite gestoßen bin, möchte ich mich mal gerne äußern.
Ja, es ist richtig, dass Jagd keine besonders schöne Tätigkeit ist.
Aber ich finde eure Sicht trotzdem sehr einseitig bzw. eher unfair!?
Beispiele...
Hier in meiner Gegend wird täglich Wild von Kötern gehetzt und gerissen, deren Kontrolle den sogenannten tierfreundlichen (!!!) Besitzern als Unding erscheint, Gang und Gäbe...
Auch fühlt sich niemand verantwortlich, tatsächlich auf irgendein Tier bzw. Zonen in der Natur Rücksicht zu nehmen. Dieser ganze Kreislauf des Überrennens der Gegend führt dazu, dass Wild keine Ruhe hat und dass letztendlich zusammen mit dem Wild auch unschuldige Menschen durch das Gehetz in Wildunfällen ums Leben kommen, besonders, wenn es dann noch Wild in Unmengen gibt - ich spreche aus Erfahrung. Und wo soll das Wild denn noch zur Ruhe kommen in unserer überbevölkerten und auf Freizeit ausgerichteten Umgebung? Dazu die landwirtschaft mit ihren idealen Lebensgrundlagen. Das endet letztendlich dann doch wieder mit der Dezimierung. Das Ende, ein tatsächliches Jagdverbot, erbringt dann Ergebnisse wie in den Niederlanden, wo aufgrund untragbarer landwirtschaftlier Schäden tausende Wildgänse gefangen und vergast werden sollen. Eine wahre Leistung!
Und davon, was unsere leider nur als NUTZtiere bezeichneten Geschöpfe erleiden müssen, will ich mal überhaupt nicht weiter sprechen.
Auch nicht vom Forst, wo ein massenhafter und unselektierter Abschuss von allem Wild praktiziert wird, um beispielsweise den Staat, Firmen und Privatleute - vielleicht auch Forstwirte (?) - zufrieden zu stellen... Das ist eine Tatsache!
Sicherlich wäre eine Natur ohne Jagd möglich. Aber dazu müsste man das eigentliche Problem, die Verweigerung der Menschheit, nicht alles nur für sich selbst zu beanspruchen, angehen. Dies sehe ich als die wirkliche Ursache allen Übels. Niemand wäre dazu bereit. Erst wenn die Menschen soweit sind, bewusst und gerecht mit der Natur umzugehen, kann man solche Ziele, beispielsweise die Abschaffung der Jagd, angehen und verantworten. So wie die Mentalität im Moment ist, gibt es für Wild auch keinen Platz - mal abgesehen von der beschriebenen Trophäenjagd und deren Vertretern, dass dies so ist, ist nämlich ebenso wahr, aber nicht das einzige Problem. Grundsätzliches Umdenken wäre nötig.
Anstatt also ausschließlich mit Horrorgeschichten zu wettern, sollte man auch weiterdenken und realistisch bleiben, dabei auf Grundprobleme achten.
Unter diesen Umständen und Ansätzen hätte ich dann mit dem gewünschten Ziel kein Problem, so aber finde ich es ungefähr genauso seriös wie die von Tierschutzorganisationen praktizierten Methoden der Aufhetzung.
Wenn ihr etwas erreichen und bewegen wollt, so tut dies bitte dort, wo es wirklich nötig ist, im Denken.
Und nicht nur oberflächlich mit Aufhetzerei und der utopischen Meinung, dies allein sei das einzige Problem.

Peter Neyses
2008-09-15

Hallo
Hallo,

Ihre Seite überrascht mich, wunderschön gestaltet. Weiter So !

Über einen Besuch auf unserer Seite freuen wir uns !

Steve
2008-09-15

Hello
Your photo of the badger who had her face torn off in a trap shows the true horror of hunting.

Good luck with you work, I wish you every success.

Steve

Homepage

Patrick Schulte
2008-09-15

Patrick Schulte
Sinnlose hirngespinste welche euch da durch die köpfe geistern ihr habt keine ahnung Waidmannsheil

Matze
2008-09-08

Gruß
Moin

Wieder eine UL nahe Seite ?!

admin
2008-09-08

doris
ICH FINDE EURE SEITE EINFACH SUPER SIE IST SEHR INFORMATIV UND GUT AUFGEBAUT. DARUM WOLLTE ICH MICH BEI SOLCH EINER KLASSE SEITE IM GÄSTEBUCH VEREWIGEN GRUSS